Geschichte

Die Besiedlung der Umgebung von Vrasselt erfolgte erst seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. Im 3. und 4. Jahrhundert besetzten die Hattuarier, die Namensgeber der Hetter sind, das rechte Rheinufer zwischen Duisburg und Emmerich. Vrasselt wurde am 21. März 1361 in einer Urkunde des Stiftes Emmerich erstmals urkundlich erwähnt. Für das Jahr 1371 ist am Platz der heutigen Kirche eine Kapelle zu Ehren der Heiligen Antonius Eremit und Quirinus belegt. Bis 1803 gehörte Vrasselt zum Herzogtum Kleve von 1803 bis 1807 zu Preußen, von 1807 bis 1810 zum Großherzogtum Berg, von 1810 bis 1815 zum Kaiserreich Frankreich und seit 1813 wieder zu Preußen, Seit 1816 bildeten die Gemeinden Vrasselt, Praest, Dornick, Bienen und Grietherbusch die Bürgermeisterei Vrasselt (seit 1926 Amt Vrasselt) im Landkreis Rees. Im März 1945 nahmen die Alliierten Vrasselt unter Beschuss. 1958 wurde Grietherort dem Amt Vrasselt zugeteilt. Das Amt Vrasselt wurde am 1. Juli 1969 aufgelöst, die Gemeinden wurden Ortsteile der Städte Emmerich (Vrasselt, Praest und Dornick) und Rees (Bienen, Grietherbusch, Grietherort). Am 1. Oktober 1969 wurde aus dem Landkreis der Kreis Rees. 1975 wurde der Kreis Rees aufgelöst und die Städte Emmerich und Rees wurden dem Kreis Kleve zugeteilt. Seit dem 1. Dezember 2001 heißt Emmerich Emmerich am Rhein.